Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv

Das Business mit Rezensionen auf Amazon hat mittlerweile eine lange Tradition. Amazon selbst hat dafür gesorgt, dass Rezensionen unverzichtbar sind, um Produkte erfolgreich zu verkaufen. Allerdings hat Amazon es von Anfang an versäumt, Händlern gangbare Wege zu ermöglichen, echte und aussagefähige Rezensionen zu bekommen. Dass im Rahmen von organischen Käufen nur 1-3% der Nutzer eine Rezension abgeben, bedeutet aber, dass Händler andere Wege gehen müssen. Amazon selbst hat mit seinem sehr exklusiven und teuren Tester-Club "Vine" den Startschuss gegeben und schnell haben sich seit 2013 ähnliche Modelle als sogenannte Review-Clubs im Web und auf Facebook etabliert.

Aber auch da hat Amazon es versäumt, das ganze in vernünftige Bahnen zu lenken. Chaotische Anpassungen von verschiedenen Richtlinien für Händler und Rezensenten haben inzwischen dazu geführt, dass kaum jemand noch durchblickt. Gleichzeitig kümmert sich Amazon kaum um diejenigen, die eindeutige Fake-Rezensionen schreiben oder schreiben lassen. Im Gegenteil: Da Amazon es den etablierten Review-Clubs immer schwerer macht - anstatt diesen einen geordneten Weg zu ermöglichen - suchen Händler nach immer neuen Wegen, um die heissbegehrten Rezensionen zu bekommen. Ein absehbares aber inzwischen nun auch in der Praxis genutztes System ist die (von uns so getaufte) "Review-Army".

Weiterlesen: Review-Army: Wie heute Rezensionen gekauft werden

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv

In diesem Artikel lesen Sie, welche wettbewersbrechtlichen Einschränkungen aus dem deutschen Recht es aktuell verbieten, dass in den USA gestartete Early Reviewer Programm auch hier einzuführen. Im Artikel Early Reviewer Programm - das steckt dahinter (Teil 1) haben wir bereits beleuchtet, worum es in dem Programm geht. Hier lesen Sie mehr über die wettbewerbsrechtlichen Aspekte.

Weiterlesen: Amazon Early Reviewer Programm: Warum das in Deutschland nicht geht (Teil 2)

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv

Das uralte Problem auf Amazon: Um ein Produkt erfolgreich am Markt platzieren zu können, braucht man Kundenbewertungen. Der durchschnittliche Käufer gibt allerdings nur in etwa 1-2% der Fälle eine Rezension nach einem Kauf ab. Da kann man als Händler lange warten. Beliebte Möglichkeiten, um schneller Rezensionen zu generieren, sind Rabatt- oder Coupon-Aktionen oder das Amazon Vine Programm. Letzteres steht jedoch nur sehr wenigen und ausgesuchten Sellern zu Verfügung. Um den Bedarf an Rezensionen besser zu erfüllen, hat Amazon in den USA nun etwas neues an den Start gebracht.

Weiterlesen: Early Reviewer Programm - das steckt dahinter (Teil 1)

Bewertung: 4 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern inaktiv

Amazon hat im Jahr 2016 mehrfach seine Richtlinien geändert, um die immer größere Zahl an Rezensionen für kostenlose Produkte einzugrenzen. Allerdings hat das nicht dazu geführt, dass Rezensionen an sich weniger wichtig geworden sind - und nun beschreiten Seller und Nutzer immer kreativere Wege, um weiterhin in einer Win-Win-Situation zu bleiben: Nutzer erhalten kostenlose Produkte und Seller die entsprechenden Rezensionen.

Amazon Bewertungen mit Rückzahlung via PayPal

Der neuste Schrei dabei ist folgendes Vorgehen: Der Seller sucht Käufer, die sein Produkt bei Amazon ganz regulär kaufen. Meistens erfolgt dies über entsprechende Gruppen bei Facebook:

Amazon Rezension PayPal Rückzahlung

Weiterlesen: Reviews mit Kostenerstattung über PayPal, oder: Wie verstoße ich am besten gegen Recht und...

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv

Nachdem sich die Amazon Richtlinien in letzter Zeit ja nun mehrfach geändert haben, war nicht ganz klar, ob Kundenrezensionen als Marketing-Instrument 2017 noch genutzt werden können und welche Rolle sie spielen werden. Die wichtigsten Änderungen der Richtlinien waren dabei:

  • Es darf keine Pflicht zur Abgabe einer Rezension mehr bestehen
  • Nutzer können auf Amazon nur noch maximal 5 Rezensionen pro Woche für Artikel abgeben, die vergünstigt oder gar nicht dort gekauft wurden.

Die Auswirkungen im Jahr 2017 können wir nun nach den ersten fast 2 Monaten bewerten... und wir können durchatmen.

Weiterlesen: Rezensionen: So geht es 2017!